Zum Obstbaubetrieb

 

Es wird eine Fläche von ca. 3,5 ha bewirtschaftet. Aufgeteilt in ca. 2,1 ha Marille; 0,6 ha Birne; 0,3 ha Pfirsich; 0,3 ha Apfel sowie Kirschen, Weichsel, Quitte und Zwetschken.

 

Die Marillen und Pfirsiche werden zum größten Teil als Frischobst vermarktet.

Alle anderen Obstarten werden eingemaischt und in flüssiger Form als Destillate verkauft.

 

Geschichte:

Marillen haben bei uns Tradition. Sie wurden bereits vor mehreren Generationen gezüchtet und größtenteils zu Schnaps gebrannt.

Früher waren es sehr große Hohlkronenbäume mit bis zu 8 m Höhe und einem Abstand von 4 m x 8 m, so wird heute eine Spindelvariante mit max. 3,5 m Höhe und einem Abstand von 2 m x 4 m  gewählt.

Die Bäume wurden von meinem Vater noch selbst veredelt. Seit dem Jahr 1998 werden nur virusfreie Baumschulbäume ausgepflanzt. Bis zum Jahr 2000 waren die 'Ungarische Beste' und 'Klosterneuburger' Marillen unsere Hauptsorten. Im selben Jahr wurde damit begonnen, die Anlagen auf modernere, lagerfähige Marillen wie Goldrich und Aurora umzustellen.

2005 kam eine neue Anlage mit den Sorten Pinkcot und Goldrich dazu.

2012 wurden die bestehenden Marillensorten um die Früh-Sorten Springbrush und Tsunami erweitert.

Es wurden ebenfalls neue Pfirsichsorte gepflanzt.